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Spetses

Herrschaftlich und kosmopolitisch ist die Insel Spetses, das einstmalige Pityousa (griech. Πιτυούσα) Pausanias und Strabons, der bekannten griechischen Geschichtsschreiber und Geographen der Antike. Von den Venezianern war sie wegen ihrer aromatisch duftenden Pflanzen „Isola di Spezzie“  genannt worden, und auch heute noch ist ihr ein gewisser Zauber zu Eigen, dieser Insel mit den vielen idyllischen Stränden, den kleinen Pinienwäldchen, mit der reichen Geschichte und ihrer weit zurückreichenden Seefahrertradition. Das Handelszentrum, und somit die Seele der Insel, ist die Dapia (griech. Ντάπια), wo sich auch der Hafen befindet, der Platz der Revolution, die mit Kieseln gepflasterten Sträßchen und die neoklassizistischen Herrenhäuser, von denen an dieser Stelle zwei genannt seien: das des Sotirios Anargiros, des Wohltäters von Spetses, und das der Laskarina Bouboulina, der Anführerin des Aufstandes. Beeindruckend ist auch die mittelalterliche Siedlung Kastelli, die 1770 von den Türken niedergebrannt wurde als Vergeltung für die Unterstützung, die die Spetser den Russen während der Russisch-Osmanischen Kriege gewährt hatten. Die gesamte Geschichte der Insel ist im Museum von Spetses dargestellt, das im Herrenhaus Hatzigiannis Mexis untergebracht ist. Hier sind auch bemerkenswerte Exponate  aus der Schifffahrt des 3. Jahrtausends v. Chr., sowie Galionsfiguren von Schiffen der Insel Spetses ausgestellt.     

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